Amerikanische Agrarexportländer wollen Ernährungssicherung voranbringen

Die USA, Kanada, Brasilien, Argentinien und Mexiko sehen sich als bedeutende Agrarexporteure in der Pflicht, die Ernährungssicherung weltweit voranzubringen. In einer jetzt gefassten gemeinsamen Erklärung verweisen sie darauf, dass die globale Versorgungslage bei Lebensmitteln bereits heute schwierig sei und durch aktuelle Probleme wie den Klimawandel, Handelsstörungen und Preissteigerungen zusätzlich verschlechtert werde. Die fünf Länder halten es für dringend notwendig, kurzfristig Maßnahmen zur Preisstabilisierung und Ertragssteigerung zu ergreifen. Außerdem müssten sichere Nahrungsmittelsysteme geschaffen werden.

Mit diesen Zielen wollen sich die USA, Kanada, Brasilien, Argentinien und Mexiko für eine Steigerung der Agrarproduktion einsetzen. Dies soll unter anderem durch die Förderung des Einsatzes ertragreicher Kulturpflanzen, von Bewässerungstechnik sowie von effizienten Pflanzenschutz- und Düngemitteln geschehen, wie es in der Erklärung heißt. Zentral sei zudem die Sicherung der Düngemittelversorgung. Dazu wollen die Unterzeichnerstaaten ihre betreffende Inlandsproduktion ausbauen. Für einen optimierten Düngemitteleinsatz sei die Präzisionslandwirtschaft verstärkt zu nutzen.

Zur Sicherung der Preisstabilität wollen sich die fünf amerikanischen Länder für "einen stetigen und vorhersehbaren" Agrarexport einsetzen. Als weiteres Ziel nennen sie den Abbau von Handelsbeschränkungen. Es gehe darum, einen freien Handelsfluss zu sichern. Schließlich kündigen sie an, ihre humanitären Hilfen für Hungernde aufzustocken.

"Als Länder, die wichtige Lebensmittelexporteure sind und Landwirte beherbergen, die die Welt ernähren, liegt es sowohl in unserem Interesse als auch in unserem Wertekanon, diese Maßnahmen zu ergreifen, um Hunger, Unterernährung und Armut auf der ganzen Welt vorzubeugen und in widerstandsfähigere und integrative globale Landwirtschafts- und Lebensmittelsysteme zu investieren, die die ländliche Entwicklung fördern und zum Frieden in der Welt beitragen", so die Unterzeichner. AgE


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