So viele Jäger wie noch nie in Deutschland

Dem steigenden Interesse an der Jagd hat offenbar auch die Corona-Pandemie keinen Abbruch getan. Wie der Deutsche Jagdverband (DJV) heute berichtet, waren im Jagdjahr 2021/22 bundesweit 403 420 Menschen im Besitz eines gültigen Jagdscheins. Das sind 6 006 mehr als im Jagdjahr davor und sogar rund 51 000 mehr als vor zehn Jahren. Die meisten Jäger kommen dem DJV zufolge mit zuletzt 93751 aus Nordrhein-Westfalen. Auf Platz zwei liegt Niedersachsen mit 60 000 Jagdscheininhabern, gefolgt von Baden-Württemberg mit 55 150.
Auf die Einwohnerzahl bezogen bietet sich ein anderes Bild: Mit 8,2 Jägern und Jägerinnen pro 1 000 Einwohner ist Mecklenburg-Vorpommern Spitzenreiter unter den Bundesländern, knapp gefolgt von Schleswig-Holstein mit 8,1. Auf Bundesebene gibt es laut der DJV-Statistik 4,7 Jägerinnen und Jäger pro 1 000 Einwohner, die eine entsprechende staatliche Prüfung abgelegt haben. Etwa drei Viertel von ihnen seien in Verbänden organisiert und sorgten ehrenamtlich für die heimischen Wildtiere, erläutert der Deutsche Jagdverband. Aktive Jäger reduzierten das Risiko von Wildkrankheiten, betrieben aktiven Arten- und Naturschutz und dämmten Wildschäden in Wald und Feld ein. AgE.


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